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Seit Dezember 2019 ist der Personennahverkehr mit Bussen in Groningen und Drenthe etwa zur Hälfte emissionsfrei. Ab dem Zeitpunkt realisieren wir zu 90% weniger CO2-Ausstoß.  Bis 2030 wollen wir zu 100 % emissionsfrei sein. Unsere Ziele sind im Einklang mit der ehrgeizigen Energieagenda der nördlichen Niederlande: Intelligent & umweltschonend und CO2-neutral setzen wir neue Standards bei der nachhaltigen Umgestaltung des öffentlichen Verkehrs.

Ab Dezember 2019 wird die Busflotte in Groningen und Drenthe wesentlich umweltfreundlicher fahren. Unsere Busflotte umfasst überwiegend neue emissionsfreie Busse, insgesamt 164:

  • alle 45 Stadtbusse in Emmen, Assen und Groningen mit Elektroantrieb.
  • 59 Elektrobusse auf den Q-link-Linien 1, 2, 3, 4 und 5 (die Q-link-Linien 6, 12 und 15 folgen später).
  • 60 elektrische Regionalbusse.

Elektrobusse

Wir nutzen Elektrobusse verschiedener Marken mit diversen Batterien und Lademöglichkeiten. Zu jeder Einsatzart passt ein bestimmter Bustyp. Durch eine gute Auswahl können wir schnell und kostengünstiger auf Elektrobusse umsteigen. So verteilen wir auch die Risiken, denn es ist und bleibt eine neue Technologie.

Alle Busse beginnen den Tageseinsatz voll aufgeladen. Ein Teil der Busse hat eine kleine Batterie und wird unterwegs oft und schnell mit hoher Ladeleistung nachgeladen (Q-link und Stadtbusse). Einige Busse haben eine große Batterie und werden nachts oder in der Tagesmitte mit etwas geringerer Ladeleistung im Depot nachgeladen.

Der Strom stammt aus holländischen Windparks.

Elektrische bus aan de oplaadpaal bij ML Kingweg in Assen

Mehr Wasserstoffbusse

Seit 2017 fahren zwei Regionalbusse mit grünem Wasserstoff. Anfang 2021 kommen 20 Wasserstoffbusse hinzu, und Ende 2021 nochmals 10 Fahrzeuge. Diese Busse passen zu unserem Bestreben, die Nördlichen Niederlande in eine (grüne) Wasserstoffwirtschaft, dem Hydrogen Valley, umzuwandeln. Das OV-bureau liefert grünen Wasserstoff an Qbuzz zu einem garantierten Festpreis.

Waterstofbus bij tankstation Delfzijl

Übrige Busse auf HVO

HVO steht für Hydriertes Pflanzenöl oder synthetischen Biodiesel aus fertigem Speisefett. Dieser Kraftstoff spart 87% an CO2-Emissionen ein, ist aber nicht zu 100% emissionsfrei.  Neben weniger CO2 emittiert HVO auch weniger Stickoxide und Feinstaub als fossiler Diesel.

HVO ist in bestehenden Dieselmotoren einsetzbar und kann wie herkömmlicher Diesel transportiert und getankt werden. Daher ist es ein schneller und einfacher Weg, die Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Der Nachteil ist der höhere Preis pro Liter, so dass das elektrische Fahren letztlich günstiger ist.

Der klassische Dieselmotor wird irgendwann ganz aus dem öffentlichen Nahverkehr in Groningen und Drenthe verschwinden. Spätestens im Jahr 2030, aber wir wollen dieses Ziel früher erreichen.

Die Umgestaltung ist vorteilhaft

Die Einwohner der Provinzen Drenthe und Groningen profitieren von einer umweltschonenden Ausrüstung der Busse: weniger Umweltbelastung, weniger Schadstoffausstoß und weniger Lärm. Im Bus ist es leiser und ruhiger, da er weniger vibriert.

Das wichtigste Ziel ist die Eindämmung des Klimawandels und der Übergang zu erneuerbaren Energien. Der öffentliche Verkehr will darin eine Vorreiterrolle übernehmen.